Bewegung in der Natur und entspanntes Reisen auf dem Fluss verbindet nicko cruises mit einer neuen Wanderreise entlang der Donau. Wer eine Kreuzfahrt gern mit Bewegung an der frischen Luft kombiniert, entdeckt die bereisten Regionen auf fünf geführten Touren mit jeweils maximal 20 Personen zu Fuß – und genießt dazwischen die Ruhe und Entschleunigung an Bord der komfortablen BOLERO. Ab 2027 führt die achttägige Fahrt ab/bis Passau über Krems, Esztergom, Budapest, Bratislava, Wien und Ybbs. Die beiden Reisetermine im Frühling und im Herbst ermöglichen es den Gästen, die Donauregion zu zwei ganz unterschiedlichen Jahreszeiten zu erleben. Die Wanderungen führen unter anderem durch die Wachau, die Budaer Berge, das Naturschutzgebiet Devínska Kobyla, den Wienerwald und das Yspertal. Die geführten Touren mit erfahrenen Guides sind bereits im Reisepreis enthalten.
Gerade bekannte Ziele entlang der faszinierenden Donauregion zeigen sich auf dieser Kreuzfahrt von einer neuen Seite. Statt einer klassischen Stadtbesichtigung der berühmten Metropolen führen die Wege hinaus ins Grüne – meist fernab vom Trubel der Städte, durch Wälder und Weinberge und zu besonderen Aussichtspunkten. Dabei bleibt der charakteristische Komfort, der eine Flusskreuzfahrt ausmacht, immer erhalten: Das Schiff mit all seinen Vorzügen ist ein schwimmendes Hotel, das die Wanderer die gesamte Reise lang begleitet. Nach den aktiven Stunden an Land bleibt ausreichend Zeit, sich an Bord zu erholen, die Annehmlichkeiten der Flussreise zu genießen und die Eindrücke des Tages nachwirken zu lassen.
Die achttägige Wanderreise mit der BOLERO wird 2027 zu zwei Terminen angeboten: vom 26.04. – 03.05.2027 sowie vom 04.10. – 11.10.2027. Damit haben Gäste die Wahl zwischen einer Frühlingsreise durch die erwachende Donaulandschaft und einer Tour im herbstlichen Farbenspiel. Auf der Route von Passau über Krems, Esztergom, Budapest, Bratislava, Wien und Ybbs zurück nach Passau stehen fünf geführte Touren zu Fuß auf dem Programm. Die einzelnen Strecken sind zwischen acht und 15 Kilometer lang und dauern rund dreieinhalb bis fünf Stunden. Die Touren verlaufen je nach Abschnitt über 300 bis 550 Höhenmeter. Mit maximal 20 Personen pro Gruppe bleibt der Rahmen angenehm überschaubar.
Zwischen Weinbergen, Städten und ursprünglicher Landschaft
Den Auftakt bildet Krems mit einer rund 13 Kilometer langen Wanderung auf dem Welterbesteig Wachau. Schritt für Schritt führt die Route durch die einzigartige Kulturlandschaft der UNESCO-Welterberegion, vorbei an Weinbergen, die sich im Frühjahr in frischem Grün und im Herbst in leuchtenden Farben präsentieren, und zu immer neuen Aussichtspunkten mit atemberaubender Sicht auf das Donautal. Unterwegs erleben die Gäste die für die Wachau typische Verbindung aus Natur, Weinbau und jahrhundertealter Kulturlandschaft. Ziel der etwa dreieinhalbstündigen Etappe ist Dürnstein, über dessen malerischem Ortsbild die Burgruine hoch über dem Donauufer thront und der ersten Wanderung einen stimmungsvollen Abschluss verleiht.
In Budapest verläuft der Weg aus dem lebhaften Zentrum hinaus in die Budaer Berge. Ausgangspunkt ist die Elisabeth-Aussicht auf dem Jánosberg, von der sich eine großartige Perspektive auf die ungarische Hauptstadt und die umliegende Hügellandschaft eröffnet. Anschließend geht es auf rund zehn Kilometern durch die bewaldeten Höhen Budas bis zum Dreihotterberg. Ruhige Waldpassagen treffen dabei immer wieder auf ein beeindruckendes Panorama über Budapest – eine reizvolle Verbindung von Erlebnis im Grünen und Großstadtkulisse.
In Bratislava rückt die Donau für einige Stunden in den Hintergrund: Die Wanderung beginnt im Stadtteil Devín und reicht hinein in das Naturschutzgebiet Devínska Kobyla. Zwischen Waldwegen und offenen Höhen geht es hinauf zum Thebener Kogel, einem der markantesten Aussichtspunkte der Region. Von dort schweift der Blick über die Mündung der March in die Donau, über das österreichisch-slowakische Grenzgebiet und bei klarer Sicht bis weit ins Umland. Rund 15 Kilometer lang zeigt diese Etappe vor allem die wilde, weitläufige Seite der slowakischen Hauptstadt.
In Wien wartet die anspruchsvollste Wanderung der Reise: Über den steilen Nasenweg geht es zunächst hinauf zum Leopoldsberg. Von dort liegen Wien, die Donau und das Umland den Wandernden sprichwörtlich zu Füßen. Weiter geht es auf der insgesamt rund 15 Kilometer langen Route über den Kahlenberg bis zum Hermannskogel, dem höchsten Punkt Wiens. Dabei bewältigen die Kreuzfahrer gemeinsam rund 550 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Der Rückweg verläuft schließlich durch die für den Wiener Stadtrand so typischen Weingärten.
Am Ende wird es noch einmal wildromantisch: Von Ybbs aus gelangt man auf der letzten Wanderung der Reise in die Ysperklamm. Zwischen mächtigen Granitfelsen bahnt sich der Fluss Ysper den Weg durch die enge Schlucht, vorbei an rauschenden Wasserfällen, moosbewachsenen Steinen und geheimnisvollen Druidenplätzen. Die rund acht Kilometer lange Strecke führt durch das südliche Waldviertel, das wegen seiner ursprünglichen Landschaft auch als das „Skandinavien Österreichs“ bezeichnet wird.
So wechseln sich während der acht Tage Landschaften und Perspektiven kontinuierlich ab: mal geht es hoch hinaus für einen weiten Panoramablick über die Donau, mal tief hinein in Wälder, Weinberge und Schluchten der Region. Dazwischen zieht an Bord das Flusskino am Fenster vorbei und nach jeder Wanderung wartet mit der BOLERO bereits das vertraute Zuhause auf Zeit.


