Branchenevent EBC Cruise Talk diskutiert die Zukunft von Fluss- und Themenkreuzfahrten

Bereits zum fünften Mal traf sich die Kreuzfahrt-Branche in der Hamburger EBC Hochschule zum EBC Cruise Talk. In diesem Jahr standen die Fluss- und die Themenkreuzfahrten im Mittelpunkt des Interesses. Branchenvertreter, Studierende, Professoren und interessiertes Publikum konnten viel Neues in Erfahrung bringen, sich austauschen und die Gelegenheit zum Netzwerken nutzen.

Am vergangenen Donnerstag lud die EBC Hochschule Hamburg in Kooperation mit dem Hamburg Cruise Center zum bereits fünften EBC Cruise Talk ein, dem von Studierenden des Studiengangs „Tourism & Event Management“ organisierten Kreuzfahrt-Event in Hamburg. Hochkarätige Branchenvertreter wie Helge H. Grammerstorf, Geschäftsführer der SeaConsult HAM GmbH, Marius Griego, Director Sales A-Rosa Flussschiff GmbH und Godja Sönnichsen, Unternehmenssprecherin von TUI Cruises, diskutierten zu den Themen „Flusskreuzfahrten – kleine Schiffe, großes Potenzial?“ und „Themenkreuzfahrten – Thema schlägt Destination?“ gemeinsam mit dem Publikum.

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Oliver Schmidt, Chefredakteur des Schiffsreisen-Magazins und Moderator des Cruise Talks, startete pünktlich in den ersten Teil des Programms zum Thema Flusskreuzfahrten. Die Talkrunde befasste sich zunächst mit den natürlichen Grenzen der Flusskreuzfahrt. So müssen sich im Gegensatz zu den immer größer werdenden Kreuzfahrtriesen auf dem offenen Meer, die Reedereien im Bereich der Flusskreuzfahrt mit einer eingeschränkten Streckenauswahl befassen – Flusstiefe und –breite setzen den Schiffen eine natürliche Grenze. Der Markt könne daher nicht allein auf das Argument Destination setzen, sondern muss weitere Anreize schaffen. Eine davon sei die verstärkte Entwicklung in Richtung Entertainment oder Wellness und Sportstudios an Bord. Um jedoch auch die Attraktivität der Destination zu erhöhen und gleichzeitig den natürlichen Grenzen Rechnung zu tragen, setzt die Branche vermehrt auf Städtereisen. Doch trotz aller Bemühungen und einer großen Wiederholerquote unter den Passagieren, stagniert der Markt der Flusskreuzfahrt. Zukunftschancen sahen die Experten vor allem durch die Verbesserung des Marketings und einer verbesserten Kommunikation neuen Zielgruppen gegenüber – auch aus diesem Grund würden neue Flusskreuzfahrtschiffe immer kinderfreundlicher.

Nach einem kurzen Tea Break begann der zweite Talk, bei dem über den wachsenden Erfolg von Themenkreuzfahrten debattiert wurde. Von Golf-Kreuzfahrten, über Yoga-Kreuzfahrten, Gay-Kreuzfahrten, Single-Kreuzfahrten, Metal-Kreuzfahrten bis hin zu Hunde-Kreuzfahrten bietet die Kreuzfahrt-Branche schon heute für fast jedes Interesse etwas an. Grund dafür sei auch, dass viele spezielle Wünsche auf Schiffen einfacher zu realisieren seien. Wo lassen sich also noch neue Themen finden? Hierfür wurde kurzerhand das Publikum miteinbezogen und das gemeinsame Brainstorming brachte weitere Spezial-Formate ans Tageslicht – das Publikum wünschte sich religiöse Kreuzfahrten, Gourmet-Kreuzfahrten, Wellness-Kreuzfahrten und viele weitere, ganz individuelle kulturelle Themen-Kreuzfahrten. Wichtig war den Profis dabei immer eines – Destination und Thema müssen für eine erfolgreiche Reise zusammen passen und miteinander harmonieren.

Nach den Talks lud die EBC Hochschule zu einem gemütlichen Get Together in die Cafeteria ein und bot so ausreichend Möglichkeit für Studierende, Branchenprofis und Gäste, miteinander ins Gespräch zu kommen. Für Ulrike Jackson, Prof. Dr. Antje Wolf und Oliver Schmidt, den Initiatoren des Projekts, heißt es nun „Nach dem Cruise Talk ist vor dem Cruise Talk“, denn die Vorbereitungen für den EBC Cruise Talk 2017 werden schon bald anlaufen.

Hinweis: Dieser Beitrag stammt aus unserem Archiv der Pressemitteilungen der Kreuzfahrt-Anbieter - eine Überprüfung oder Bewertung der Inhalte durch cruisetricks.com findet nicht statt.
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