Eines der auffälligsten äußeren Merkmale der neuen Schiffe ist das zweigeschossige Aussichtsdeck mit Innen- und Außenbereich, welches sich über den vorderen Schiffsbug erstreckt. In einem weitläufigen Bereich dahinter befindet sich das Herzstück einer jeden Reise mit den neuen Schiffen: das Amundsen Science Center bzw. das Nansen Science Center.
Der flexible Veranstaltungsort bietet Vortragsräume, eine kleine Bibliothek und spezielle Bereiche für Workshops, beispielsweise für Fotografie oder Biologie. Die mit großen Fenstern versehenen Science Center werden auch das Hauptquartier für das handverlesene Expeditionsteam sein. Ausgestattet mit modernster Technik und Hightech-Geräten, wie Smartboards und wissenschaftlichen Instrumenten, bietet der Edutainment-Bereich die Möglichkeit sich mit dem Expeditionsteam, Wissenschaftlern und anderen Gästen zu treffen und auszutauschen. Das Expeditionsteam vermittelt den Reisenden hier wichtige Kenntnisse und ein tieferes Verständnis für die bereisten Gebiete.
Zusätzlich zum großen Aussichtsdeck im Innen- und Außenbereich können die Gäste vor den großen Panoramafenstern in der nach vorne ausgerichteten Explorer Lounge auf Deck 10 die Landschaft bei einem Drink genießen.
Die atemberaubende Natur der befahrenen Regionen spiegelt sich in der komfortablen Inneneinrichtung wider. Um in den Kabinen und öffentlichen Bereichen eine entspannte und stilvolle Atmosphäre zu schaffen, werden natürliche Materialien aus Skandinavien, wie Granit, Eiche, Birke und Wolle verwendet. Die Schiffe verfügen ausschließlich über Außenkabinen, die Hälfte davon mit eigenem Balkon. Die zum Heck gerichteten Suiten werden zudem mit privaten Außen-Jacuzzis ausgestattet, die eine spektakuläre Aussicht bieten.
Kulinarische Höhepunkte werden auf beiden Schiffe in drei Restaurants serviert, die von nordischen und norwegischen Traditionen inspiriert sind:
Aune Main Dining: Das Hauptrestaurant wird nach dem norwegischen Schiffs- und Expeditionsausrüster Tinus Aune benannt.
Fredheim: Das Restaurant bietet internationale Küche und wird legerer und geselliger Treffpunkt auf den Schiffen sein. Namensgeber ist eine legendäre Trapper-Station auf Svalbard aus dem 20. Jahrhundert.
Lindstrøm: Namenspate des exklusiven Spezialitätenrestaurants ist Adolf Lindstrøm, der Lieblingskoch der norwegischen Polarhelden.
Sowohl MS Roald Amundsen als auch MS Fridtjof Nansen werden speziell angefertigte Expeditionsausrüstung an Bord haben, unter anderem die Blueye Unterwasserdrohnen, Kajaks und große Festrumpfschlauchboote, die für Anlandungen an schwer zugänglichen Ufern genutzt werden.
Im Anschluss an die täglichen Abenteuer, haben die Gäste die Möglichkeit, sich im Wellnessbereich mit Panoramasauna und Fitnessraum oder auf einer der Poolterrassen mit Infinity-Pool, mehreren Whirlpools und einer Poolbar zu erholen und entspannen.
Eckdaten: MS Roald Amundsen und MS Fridtjof Nansen
Baujahr: 2018 und 2019 Kleven Werft, Norwegen
Brutto Tragfähigkeit: 20.889 Tonnen
Länge: 140 m
Breite: 23,6 m
Tiefgang: 5,3 m
Passagieranzahl: 530
Kabinen: 265
Besatzung: 151
Fahrgeschwindigkeit: 15 Knoten
Flagge: Norwegisch
Eisklasse: PC-6 / E4 / 1A Super

