Team der MEYER WERFT nimmt AFBA-Siegel für Allergikerfreundlichkeit entgegen
Die Crew-Bereiche der ASUKA III sind mit dem Siegel der Allergy Friendly Building Alliance zertifiziert worden. Das AFBA-Siegel wird an Räume vergeben, die den wissenschaftlichen Anspruch der Allergikerfreundlichkeit erfüllen. Das neueste Kreuzfahrtschiff der MEYER WERFT liegt aktuell in Emden: Dort nahm das Team der Werft und der Captain des Schiffes, Hisashai Kogue, das Zertifikat vor einigen Tagen entgegen.
Laut der AFBA gehört das Raumklima zu den Top 5 der größten Gesundheitsrisiken, und diesem Risiko gilt es entgegenzuwirken. „Aufgrund von Allergien fallen regelmäßig Crew-Mitglieder aus. Das Wohlbefinden des Personals können wir durch die Gestaltung allergikerfreundlicher Räume deutlich verbessern. Damit stellt das allergikerfreundliche Bauen auch für die Reedereien eine Win-win-Situation dar“, erklärt Kathrin Eilermann aus dem Bereich Architectural Accommodation der MEYER WERFT. Erstmals wurden einige Crew-Bereiche für ein Schiff der Werft ohne Architekten der Reederei designt. Erklärtes Ziel war es, die Räume möglichst nachhaltig zu gestalten. Da dies heute noch nicht durch durchgängig nachhaltige Materialien möglich ist, entschied sich das Team der Architectural Accommodation für die soziale Lösung der Nachhaltigkeit. „Wir wollen nachhaltig mit der Crew umgehen, sodass sich die arbeitenden Menschen an Bord wohler fühlen.“
Weltweit steht das AFBA-Siegel für geprüfte Qualität mit wissenschaftlich-medizinischer Reputation. Sämtliche Kriterien für die Siegelvergabe sind darauf ausgerichtet, allergieauslösende Faktoren in einem Raum zu vermeiden oder zu reduzieren. Im Rahmen der Zertifizierung wurden daher alle verwendeten Materialien, Klima- und Lüftungsanlagen auf schädliche Ausdünstungen untersucht. Außerdem wurden geplante Reinigungsmittel der Reederei hinsichtlich ihrer Allergikerfreundlichkeit geprüft.


