Der Umweltausschuss der Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat in London ein neues Emissionskontrollgebiet im Nordostatlantik beschlossen –
„Das ist ein Meilenstein für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen“, lobt Jörg-Andreas Krüger, Präsident des NABU. „Das Emissionskontrollgebiet
Der NABU hat vor bald zehn Jahren ein Netzwerk aus Umwelt NGOs gegründet, das sich für saubere Luft in Häfen und die Einrichtung von Emissionskontrollgebieten auf See einsetzt. Nach dem Mittelmeer, das 2025 zum Emissionskontrollgebiet geworden ist, ist dies der nächste große Erfolg der vom NABU begründeten Initiative.
“Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Unser Dank gilt den nationalen Partnerorganisationen, den Anrainerstaaten und der EU-Kommission, sowie den beteiligten Wissenschaftler*innen. Ein besonderer Dank gilt zudem dem Bundesverkehrsministerium für das kontinuierliche Engagement innerhalb der IMO. Ohne diese Zusammenarbeit müssten wir noch lange auf sauberere Luft an den Küsten warten. Der logische nächste Schritt muss es nun sein, die gesamten EU-Gewässer als Emissionskontrollgebiete auszuweisen und so die letzten Lücken zu schließen. Diese Vereinheitlichung der Standards wäre nicht nur Im Sinne von Menschen und Natur, sondern würde auch gleiche Wettbewerbsbedingungen für die Schifffahrt gewährleisten.” sagt Sönke Diesener, Schifffahrtexperte des NABU.


