CLIA fordert Beilegung des Streiks in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung

Deutscher Flusskreuzfahrtindustrie drohen erhebliche wirtschaftliche Schäden

Die deutsche Niederlassung des internationalen Kreuzfahrtverbands Cruise Lines International Association (CLIA) fordert ein umgehendes Ende des derzeitigen Streiks der Schleusenmitarbeiter in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Die Streiks beeinträchtigen die Binnenschifffahrt und darauf angewiesene Unternehmen, so auch Flusskreuzfahrtreedereien.

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„Wir respektieren das Recht der Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und ihrer Vertreter, sich für ihre Belange einzusetzen – insbesondere für den Erhalt von Arbeitsplätzen. Allerdings schädigt die Auseinandersetzung zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Bundesverkehrsministerium durch den derzeitigen Streik ausschließlich Unbeteiligte, wie unter anderem die Flusskreuzfahrtreedereien, erheblich“, sagt Helge Grammerstorf, National Director von CLIA Deutschland. „Neben den derzeit entstehenden großen wirtschaftlichen Einbußen für Flusskreuzfahrtreedereien befürchten wir durch die Streiks auch längerfristige negative Auswirkungen auf das Kundenvertrauen in die Zuverlässigkeit der Flusskreuzfahrt.“

Nahezu alle wichtigen Flüsse und Kanäle werden von den Streikmaßnahmen erfasst, indem wechselweise einzelne Schleusen bestreikt werden, wodurch der Schiffsverkehr zum Erliegen kommt. Reisen können nicht planmäßig stattfinden oder entfallen komplett, Ersatzprogramme sind nur eingeschränkt möglich. Neben den Flusskreuzfahrtreedereien erleiden auch die auf den Tourismus angewiesenen Gemeinden entlang der Flusskreuzfahrtrouten wirtschaftliche Verluste.

„Nach den wirtschaftlichen Einbußen durch das verheerende Hochwasser vor wenigen Wochen ist der Streik ein weiterer Tiefschlag für die Flusskreuzfahrtreedereien. Auch hier stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel. Deshalb fordern wir, dass der Streik umgehend beigelegt wird und dass sich die Konfliktparteien möglichst schnell auf eine für beide Seiten verträgliche Lösung einigen“, sagt Grammerstorf.

Hinweis: Dieser Beitrag stammt aus unserem Archiv der Pressemitteilungen der Kreuzfahrt-Anbieter - eine Überprüfung oder Bewertung der Inhalte durch cruisetricks.com findet nicht statt.
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