Meyer Neptun Engineering stellt Zukunftspläne vor

Claudia Müller, Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, eröffnet offiziell neue Büroräume

MEYER NEPTUN Engineering (MNE) macht den nächsten Schritt zur grünen Schifffahrt: Das Unternehmen, das zur MEYER Gruppe gehört, hat Claudia Müller, der Koordinatorin der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus ein Konzept für ein klimaneutrales Polarforschungsschiff präsentiert. Müller war anlässlich der offiziellen Büroeröffnung in Warnemünde.

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Innerhalb weniger Monate ist MEYER NEPTUN Engineering zu einem wichtigen Bestandteil der maritimen Wirtschaft in Rostock geworden. „Wir haben in kürzester Zeit ein Start-Up aufgebaut mit dem wir heute schon aktiv Schiffsprojekte betreuen und an Zukunftsthemen arbeiten. Darauf kann das gesamte Team sehr stolz sein“, sagt Malte Poelmann, Geschäftsführer von MEYER NEPTUN Engineering und Chief Technology Officer der MEYER Gruppe. Im Team integriert sind auch Ingenieurinnen und Ingenieure der früheren MV Werften.

„Für die Nachhaltigkeit von Schiffen kommt es entscheidend auf die Effizienz an. Das betrifft das gesamte Schiff – vom Anstrich über das Design, über Automatisierung bis hin zu den innovativen Antrieben und alternativen Kraftstoffen. Für diese hochkomplexen Prozesse braucht es kreative und lösungsorientierte Ingeneurinnen und Ingenieure. Bei MEYER NEPTUN Engeneering finden wir beides – qualifizierte Fachkräfte und hohes Innovationspotenzial. Das ist gut für die Schifffahrt und gut für den Standort Rostock, Warnemünde und das gesamte Land Mecklenburg-Vorpommern.“, so Claudia Müller.

Team soll auf mehr als 100 Mitarbeiter wachsen

„Wir haben mit unserer jetzt 35-köpfigen Start-Up-Crew bereits umfassende Kompetenzen aufgebaut. Unsere Mannschaft besteht fast ausschließlich aus erfahrenden Mitarbeitern im Schiffbau. Ein wichtiges Fundament für einen weiteren schnellen Aufbau. Nun starten wir in die nächste Phase und suchen nach kreativen Ingenieuren sowie Architekten, die mit uns die nachhaltige Schifffahrt zur Wirklichkeit machen wollen. Wir wollen schnellstmöglich über 50 und perspektivisch auf mehr als 100 Teammitglieder wachsen“, erklärt Robert Laade, Betriebsleiter von MEYER NEPTUN Engineering.

Gestartet war MEYER NEPTUN Engineering mit einer klaren Ausrichtung auf Spezialschiffbau sowie klimafreundlicher Neubau- und Retrofit-Lösungen. „Darüber hinaus haben sich im Laufe des Jahres viele interessante Menschen aus dem Bereich Architektur und Innenausbau bei uns beworben. Wir haben uns daher entschieden, auch diese Kompetenz weiter auszubauen und diese Menschen einzustellen. Dabei denken wir nicht nur an die gemeinsame Arbeit beim Ausbau der MEYER-Kreuzfahrtschiffe, sondern betrachten auch die fahrende Flotte – ebenso wie bei der Technik mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Innovation“, so Laade weiter.

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Klimaneutrales Polarforschungsschiff entwickelt

Teil der Präsentation war auch das Konzeptes eines klimaneutralen Polarforschungsschiffs. MEYER NEPTUN Engineering beweist damit Pioniergeist am Schiffbaustandort Mecklenburg-Vorpommern. Innerhalb der MEYER Gruppe ist ein Schiff entstanden, das dank eines Antriebskonzeptes mit grünem Methanol sowie einem Brennstoffzellen- und Batteriesystem einen klimaneutralen Schiffsbetrieb in einer sensiblen Umwelt ermöglicht und gleichzeitig hervorragende Arbeits- und Lebensbedingungen in den Labor- und Crew-Bereichen an Bord schafft. Dazu werden z.B. ausschließlich nachhaltige Materialien im Innenausbau verwendet, die einen positiven Einfluss auf die Menschen an Bord haben. „Das neue Polarforschungsschiff ist ein komplett klimaneutrales Design und verbindet das Know-how unserer neuen und schon länger in der MEYER Gruppe befindlichen Teammitglieder – so haben wir es geschafft, einen weiteren Schritt voraus zu denken.“, erklärt Poelmann.

Dazu arbeitet MEYER NEPTUN Engineering mit einem Netzwerk an Partnern zusammen, welches auch die offizielle Eröffnung begleitet. Als wichtige Partner in der Forschung direkt vor Ort in Rostock kooperiert MEYER NEPTUN Engineering mit dem Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT Rostock) sowie dem Fraunhofer Institut Rostock. „Beide haben unsere Pläne und Aktivitäten schon sehr früh unterstützt und uns direkt intensiv in ihre Projekte einbezogen. Dieses Netzwerk macht den Standort Rostock für uns sehr attraktiv“, sagt Manfred Müller-Fahrenholz, Geschäftsführer von MEYER NEPTUN Engineering.

Die Kompetenz von MEYER NEPTUN Engineering sorgt für weitere Arbeit für die NEPTUN WERFT und damit den Standort Mecklenburg-Vorpommern insgesamt. Die Werft ist Weltmarktführer beim Bau von Flusskreuzfahrtschiffen. Bei künftigen Projekten wird MEYER NEPTUN Engineering auch diese „grünen“ Technologien integrieren.

Im Zuge der Corona-Pandemie hat die NEPTUN WERFT ihr Produktportfolio erweitert, um Beschäftigung am Standort Rostock zu sichern. Deshalb arbeitet MEYER NEPTUN Engineering derzeit an der Entwicklung von zwei Marinebetriebsstoffversorgern für die deutsche Marine, die zu einem Großteil im Auftrag von Naval Vessels Lürssen auf der NEPTUN WERFT gebaut werden.

Hinweis: Dieser Beitrag stammt aus unserem Archiv der Pressemitteilungen der Kreuzfahrt-Anbieter - eine Überprüfung oder Bewertung der Inhalte durch cruisetricks.com findet nicht statt.
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